Spanish vesion: ASOCIACION DE AIKDO DEL PERU French version: Richard Mattei Russische Version: Nastja Zavarzina
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Ihr wollt wissen, 
was Aikido ist?
Harry sagt es Euch: Aikido ist eine japanische Kampfkunst. Es ist ohne Wettkampf. Man bringt sich nicht um. Aber man kann sich wehren.
Reto meint es ist Selbstverteidigung ohne einen zu verletzen, weil (wie Lucas erklärt) man einen nicht schlägt. Ganz einfach: Es gibt nur Abwehr (Marcel).
Yunus sagt noch, dass man dem Angreifer nicht den Arm bricht, sondern man legt ihn auf den Boden.

Und das soll gehen?!

Ja! Denn Aikido ist anders als alle anderen Kampfkünste. Man braucht nicht stark, groß und schnell zu sein. Das hilft sowieso nicht,  wenn man einen trifft, der stärker, größer und schneller ist. Aber man kann die Gesetze der Natur für sich nutzen, so dass man die Kraft eines Angriffs nicht mit der Kraft der Verteidigung besiegt, sondern man nutzt sie für die eigenen Zwecke.

Harry lacht: Ich habe mich schon gegen Drittklässler verteidigt. Sein Freund Danilo erklärt: Wenn wir oft üben, können wir uns damit verteidigen.
 

Yunus meint: Ich kann Selbstverteidigungstechniken benutzen, wenn mich einer angreift. Aber: Es reicht sicher nicht gegen richtig große, dazu sind sie zu stark.

Aber es macht trotzdem Spass, mit den Großen zu üben.

Ist es wahr, dass wir auch mit Schwert üben?
 
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Ja! Süheda und Harry üben besonders gerne mit Schwert.
Marcel erzählt: Wenn man mit Schwert übt dann fühlt man sich fast wie ein Ritter. Es ist auch zum Abwehren gut, falls einer mit Schwert auf dich losgeht und du hast auch eins zufällig dabei, das kannst du dann ziehen.
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Aber mal ernst - Yunus erinnert sich: Als ich mit dem Schwert angefangen habe, war ich sehr interessiert, ich wollte nichts anderes als mit Schwert üben. Dann habe ich eingesehen, dass wir auch Handtechniken lernen  müssen, man kann doch das Schwert nicht überall mitnehmen.

Man kann sich nämlich auch mit bloßen Händen gegen ein Schwert verteidigen...

Und der kleine Bruder? Der sagt: Ihr übt so viel mit dem Schwert, um besser "Herr der Ringe" spielen zu können!

Wollt Ihr noch mehr über Schwert, Schwertkampf und Schwertübungen im Aikidotraining lesen?

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Aber nicht alle üben gerne mit Schwert. Arne macht lieber waffenlose Techniken.
Lucas wiederum sagt: Ich übe lieber ohne Schwert. Ich spiele auch nicht gerne mit Schwert, weil ich Angst habe, dass man jemanden verletzt. Ich weiss aber, dass wir mit Schwert üben, weil die Samurai das machten.

Was machen wir dann, um keinen Partner im Training zu verletzen?

Tja, es gibt einfach ganz klare Regeln, die wir alle befolgen.
Es wird z.B. nicht gekaspert, woran uns Marcel erinnert: Man sollte nicht einen schicken, der Kasper ist.
Er sagt noch: Wir wollen ernst üben. Wenn man Aikido macht, dann sollte man ernst drangehen. Wenn du Quatsch machst, es nützt dir gar nichts. Du kannst dann kein Aikido lernen.
Und Yunus ergänzt: Jeder kann lustig sein, aber bei Aikido darf man nicht rumalbern, man muss sich richtig konzentrieren. Deswegen unterhalten wir uns im Training kaum, dazu treffen wir uns ab und zu außerhalb der Matte. Klick um einige Bilder von einem solchen Treff zu sehen.

Nicht zuletzt ist unsere Einstellung zu anderen Kindern und Jugendlichen auf der Matte wichtig.

Wollt Ihr noch mehr lesen wie wir miteinenander umgehen?

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Wir können auf den Fotos sehen, wie man mit Bokken übt.

Aber wer sind diese zwei Männer? Es sind Vater, Ueshiba Morihei, und Sohn, Ueshiba Kisshomaru (Japaner schreiben den Nachnamen immer zuerst).

Und so kommen wir zu einer Frage, die für Arne sehr wichtig erschien, nämlich:
Wer hat Aikido erfunden?

Aikido wurde von Ueshiba Morihei gegründet.
 

Er wurde am 14. Dezember 1883 im japanischen Tanabe geboren, sein Vater war ein geachteter und wohlhabender Bauer, seine Mutter entsatmmte einer adeligen Familie.
Ueshiba hat sich sowohl der religiösen und philosophischen Ausbildung als auch vielfältigen sportlichen Aktivitäten gewidmet. Er hat sich für verschiedene Kampfkünste interessiert und die auch ernsthaft praktiziert. Eine davon war Daito-Ryu Jujutsu, ein Kampfsystem des Klans Takeda, die später Grundlage für Aikido wurde.
Ueshiba hat auch beim Militär gedient und echten Krieg kennengelernt, was ihn für immer verändert hat. Er wollte keine Gewalt anwenden und hat sich zum Ziel gesetzt eine Kampfkunst zu entwickeln, die weder aggressiv, noch tödlich wäre, aber trotzdem wirksam. Und so ist Aikido entstanden.
Als er am 26. April 1969 starb, war O'Sensei (der große Lehrer), ein angesehener Meister mit vielen Schülern in der ganzen Welt. In dieser Zeit war auch Aikikai, die weltweite Aikido-Organisation mit Hauptsitz Hombu Dojo in Tokyo längst etabliert. Diese Organisation wurde nach seinem Tod von seinem Sohn Kisshomaru weiter geleitet. Als Ueshiba Kisshomaru 1999 starb, hat wiederum sein Sohn, Ueshiba Moriteru, dieses Amt übernommen.
Ueshiba Kisshomaru
Ueshiba Moriteru

Inzwischen gibt es viele Aikido-Richtungen, -Stile, -Schulen und -Verbände.
Und es wird in der ganzen Welt praktiziert. Da muß man an die Worte von O'Sensei denken:
"Ich möchte eine Brücke bauen, die die verschiedenen Länder der Welt durch die im Aikido erhaltene Harmonie und Liebe zusammenbringt".
Er hat uns eine besondere Kampfkunst vererbt, die auch von Kindern überall geübt wird.

Wollt Ihr einige Fotos von jungen Aikidokas aus aller Welt sehen?

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Wie sieht ein Training aus?

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Jetzt haben wir ja Euch sooo viel erzählt. Und vielleicht klingt es nach Hokuspokus... Gerade deswegen gibt es so wenige Leute, die Aikido ausüben - die meisten glauben einfach nicht daran. Und um sich davon zu überzeugen, wie gut es wirkt, muss man erst einmal sehr, sehr viel üben und schwitzen. Das hält nicht jeder durch!
Manchmal ist man nach dem Training sehr müde...
... und trotzdem (oder gerade deswegen?) kann man es kaum abwarten wieder zu kommen!
Und wieder zu üben. Und was neues lernen.

Julia will weitermachen: Ich möchte dort alles lernen um mich zu verteidigen. So wie Arne: Ich übe Kampfkunst damit ich mich verteidigen kann gegen freche und weil es Spass macht.

Und Yunus: Weil Aikido eine sehr gute Kampfsportart ist!

Darf ich mal zum Schnuppern kommen?

Na klar!
Ihr könnt mal schnuppern und selber sehen, ob es Euch gefällt. Ob Yunus wirklich recht hat, wenn er sagt:
Ich finde es ganz toll!

Die Jugendliche sind da etwas zurückhaltender, wie z.B. Sven: Ich habe anfangs eine mittelmäßige Erwartung gehabt und wurde überrascht, dass es besser ist als ich gedacht habe.  Die Techniken sind komplizierter, als in meiner Vorstellung, aber im Training  kann man Erfahrene und Lehrer um Hilfe bitten.

Aber Pascal will Euch ermutigen mitzumachen: Man sollte mitmachen, weil wir uns nicht verletzen und tolle Bewegungen lernen. Mir gefallen besonders die Handbewegungen.
Und man braucht keine Gegenstände, außer Schwert und Stock.

Anders als bei vielen anderen Kampfkünsten, wie Ihr hier sehen könnt...

Stock? Wozu braucht man den?

Klickt hier für Antwort!
 
Ist es wahr, dass Kinder und Jugendliche 
auch bei Vorführungen mitgemacht haben?
Ja, es gibt auch einige Bilder. 
Um sie zu sehen klickt hier!

Wollt Ihr mehr lesen was die jungen Aikidokas noch zu sagen haben?

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Kann man hier noch etwas mehr von den Techniken sehen?

Ja! Hier könnt Ihr noch einen kurzen Film und eine Bilderserie sehen.
Und wenn euch das immer noch zu wenig ist, dann schaut unsere "erwachsene" Homepage an.

Eure Eltern haben auch noch Fragen?

Hier haben wir ein paar Links für sie vorbereitet.
 
 

An der Entstehung dieser Seite haben mitgewirkt:
Arne
Danilo
Gabriel
Harry
Jann
Julia
Lucas
Pascal
Marcel
Reto
Süheda
Sven
Timo
Yunus
Agata & Tadek