Wie sieht ein Training aus?
 
Nach dem Betreten des Dojo setzen wir uns alle zusammen um kurz zu meditieren und uns gegenseitig zu begrüßen.
Dann wärmen wir uns auf.
Yunus überlegt: In der Hocke stehen tut in den Beinen weh, aber ich verstehe, wir müssen die Beine stark machen...
Starke Beine sind nämlich in jeder Kampfkunst wichtig:
Und dann? Kommen wir schon zu Techniken?
Nein, noch nicht, denn  wie könnten wir Würfe üben, wenn wir keine Übungspartner hätten, die fallen können? Deswegen wollen wir alle gutes Fallen lernen.
Wisst ihr, wie man sicher fällt? 

Eine Möglichkeit ist ein Fallschirm.
Der ist allerdings im Training nicht sehr bequem. Und er entfaltet seine Wirkung erst nach 10 Metern freien Falls. 

Also versuchen wir es irgendwie anders. Etwa so, wie ein großer Ball. Ein Ball kann nicht umkippen, weil er rund ist. So versuchen wir es auch: wir machen uns rund und rollen, statt zu fallen. Wir machen Ukemi...

Ukemi? Was ist denn das?
Wollt Ihr es wissen? Dann klickt hier!
 
Nachdem wir das Fallen geübt haben, kommen wir zu Techniken. Es wird wieder vorgeführt und probiert.
Und das schöne dabei ist, dass wir nicht von irgendeiner Waffe oder irgendwelchen besonderen Fähigkeiten abhängen. Deshalb ist es normal, dass bei uns Mädchen mit Jungen, größere mit kleineren und Anfänger mit Fortgeschrittenen üben.
Damit alles gut klappt, befolgen wir einige Regeln und deswegen: Es ist viel ruhiger als im Klassenzimmer,  erzählt Yunus.
Aber - auch wenn wir ernsthaft üben - es heißt nicht, dass wir immer ernst und düster sind.
Ich bin sehr gerne im Aikido und habe Spass daran - versichert uns Julia. Genauso sagt Yunus: Ich gehe seit 3 Monaten hin und es macht mir Spaß. Und Marcel auch: Das macht wirklich Spaß. Jeder kann hingehen und es ausprobieren!